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ARKADIA wurde 1938 anlässlich der 175-Jahrfeier der KPM von Trude Petri entwickelt. Der Formenentwurf ist geprägt von einer klaren Linienführung; die Gefäße sind zylindrisch oder konisch. Die Einzelteile des Services zieren Medaillons aus unglasiertem Porzellan (Biskuitporzellan), auf denen die Geschichte aus dem Traumland Arkadien erzählt wird. Arkadien, Landschaft des griechischen Peleponnes, war Schauplatz der hellenistischen und römischen Schäferdichtung. Demeter, Amor und Pan schmücken als Motiv die Porzellane.

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Die neue Faszination. BERLIN.

1996 schufen der Mailänder Designer Enzo Mari und die KPM-Meisterwerkstatt die Serviceform BERLIN, die eine klassische Form um moderne Akzente bereichert. Das Service wurde 1998 mit dem Design Award ausgezeichnet.

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Service KURLAND

Um 1790 gab Peter Biron Herzog v. Kurland, der KPM den Auftrag für ein Tafelservice. Nach dem höfischen Rokoko mit seinem Muschel- und Rankenwerk wird um 1770 der Rückgriff auf die Antike zum beherrschenden Stilmittel. Es entsteht ein Service in streng klassizistischer Form: „Service mit antiquer Kanthe“. Es ist eine Hommage an die Ideale der antiken Welt – Strenge und Symmetrie vereinen sich zu einer zeitlosen Form.

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Die erlesene Natürlichkeit: NEUOSIER.

Das Rokoko-Service NEUOSIER entstand 1770 in Anlehnung an die 1765 geschaffene Form Ozier. Inspiriert vom französischen Ozier, dem Korb- oder Weidengeflecht, wurde das Relief des KPM Services einem geflochtenen Korb nachempfunden. Die schlichte Eleganz der Form erhält durch akzentuierte Kannelierungen eine lebhafte Ausstrahlung.

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 Service URANIA

1938 schuf Trude Petri mit URANIA ein neues Service, basierend auf einer klaren Linienführung. Die Formen der Gefäße sind zylindrisch und konisch. Sigmund Schütz entwarf für dieses KPM Porzellan Reliefmedaillons mit arkadischen Themen. Eine weitere Variante bildete der Reliefdekor aus Feldblumen von Gerhard Gollwitzer. Erst 1987 produzierte die KPM die von Trude Petri 1938 geschaffene Form ohne den Reliefschmuck. Die Eleganz der schlichten Formen kommt so in einer unnachahmlichen Klarheit zur Geltung.

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Service URBINO

Günther Freiherr v. Pechmann, damaliger Direktor der KPM und ehemaliges Vorstandsmitglied des deutschen Werkbundes, fand in Trude Petri eine Formgestalterin, die die Grundsätze der „Neuen Sachlichkeit“ konsequent umsetzte. Petri entwarf 1931 das Porzellan-Service URBINO, das auf den Grundformen Kreis und Kugel basierte und sich an den fahnenlosen Keramiktellern der oberitalienischen Renaissance orientierte. Die Serviceform URBINO besticht durch ihr zeitloses Design und ist in den Sammlungen des Museums of Modern Art und des Metropolitan Museum of Art in New-York sowie im Louvre (Museé des arts decoratifs) in Paris vertreten.

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KPM Porzellan – königlicher Charme aus Berlin

Die Königliche Porzellan-Manufaktur (KPM) mit Sitz in Berlin-Tiergarten steht seit 250 Jahren für einzigartige Porzellankunst und handgefertigtes Tafelservice von erlesener Klasse. KPM Porzellan verkörpert Luxus, Kultur, Stil und Wertbeständigkeit in Form von feinstem Porzellan. Im Jahr 1763 von Preußenkönig Friedrich dem Großen gegründet, wurde aus einer unscheinbaren Manufaktur eines der international renommiertesten Häuser für elegantes und hochwertiges Geschirr, das mit Linien wie Neuosier, Kurland und Arkadia Gespür für zeitlose Porzellankunst beweist. Das Porzellan aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin ist handgefertigt und in Freihandmalerei verziert. Traditionelle Handwerkskunst und althergebrachte Fertigungsmethoden sind auch heute noch das Qualitätsmerkmal von KPM Porzellan. Jedes Stück - vom Teller über die Suppentasse bis hin zum Sahnegießer - wird so zum Unikat. Serien wie Kurland, Berlin, Urbino und Urania sind auf den ersten Blick klassisch weiß, bei näherem Hinsehen jedoch unübertreffliche Porzellankreationen, die längst nicht mehr nur auf königlichen Tafeln zu finden sind. Das royale Flair, das es bereits damals ausstrahlte, versprüht KPM Porzellan auch heute noch.

Porzellan aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin

KPM Porzellan ist klassisch, unvergänglich sowie von höchster Qualität und wird deshalb auch als das „weiße Gold“ bezeichnet. Es war die große Leidenschaft von Friedrich II. von Preußen, der der Porzellanmanufaktur das kobaltblaue Zepter als Firmensignet zuwies. Noch heute steht die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin repräsentativ für höchste Präzisionsarbeit, Luxus und Eleganz, auch wenn das Unternehmen längst nicht mehr in königlichem Besitz ist. Seine überlieferte Fertigungstradition pflegt die Manufaktur noch heute und macht aus jedem Stück ein Unikat. Besonders beliebt ist das KPM Porzellan der Tafelkollektionen Berlin, Kurland, Arkadia und Urbino. Aber auch die anderen Design-Linien bestechen durch ihren individuellen, noblen Charme. Mal streng klassizistisch mit klarer Linienführung, mal extravagant im Rokoko-Stil – jedes Porzellanservice von KPM ist einzigartig. Seit der Gründung 1763 entstanden in jeder Epoche stilprägende Kollektionen, die auch heute noch viele Liebhaber finden. Vom klassizistischen Kurland Porzellan von 1790 über das in den 1930er Jahren im Bauhaus-Stil designte Service Urbino oder die 1998 mit dem iF Design Award ausgezeichnete Linie Berlin - KPM Porzellan ist die Königsklasse für Ihre Festtafel.

KPM Porzellan bei Alberding - Tisch- & Wohnkultur

Die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin hat im Laufe ihrer 250 jährigen Unternehmenshistorie eine Vielzahl von Serviceformen und Porzellanfiguren hergestellt und kann heute auf ein Repertoire von mehr als 150.000 Formen zurückgreifen. Einige dieser Kreationen werden noch heute unverändert produziert. So befinden sich unter den 10 aktuellen Service-Kollektionen drei im Rokoko-Stil, die bereits von Friedrich dem Großen in Auftrag gegeben wurden. KPM Porzellan erhält sein einzigartiges Aussehen und den königlichen Charme durch die Designer und Porzellanmaler. Jede Tasse, jede Kanne und jeder Teller wird von seinem Gestalter handsigniert und erhält sein typisches Malerzeichen. Vom Brotteller über die Kaffeekanne bis hin zur Zuckerdose bietet die Traditionsmanufaktur aus Berlin eine große Auswahl in unterschiedlichen Kollektionen, die sich perfekt für Ihre festlich gedeckte Tafel eignen. KPM Porzellan harmoniert hervorragend mit edlem Silberbesteck von traditionellen Manufakturen wie Christofle oder Robbe & Berking und macht sowohl beim Brunch als auch beim Dinner einen eleganten Eindruck. Entdecken Sie KPM Porzellan im Onlineshop von Alberding – Tisch- & Wohnkultur.

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